Programm 2011/2012
Konzert 1
Hommage an Joseph Joachim
Sonntag, 27. November 2011, 19.00 Uhr
Musiksaal Kurbrunnenanlage Rheinfelden
Daniel Hope, Violine
Sebastian Knauer, Klavier
Konzert 2
Feliz Navidad
Sonntag, 18. Dezember 2011 19.00 Uhr
Musiksaal Kurbrunnenanlage Rheinfelden
LOS ROMEROS
Celin, Pepe, Lito & Celino Romero
Konzert 3
Rezital Gabriela Montero
Mittwoch, 22. Februar 2012 20.00 Uhr
Musiksaal Kurbrunnenanlage Rheinfelden
Gabriela Montero, Klavier
Konzert 4
Rezital Julia Fischer
Samstag, 17. März 2012 20.00 Uhr
Musiksaal Kurbrunnenanlage Rheinfelden
Julia Fischer, Violine
Milana Chernyavska, Klavier
Konzert 1
Hommage an Joseph Joachim
Sonntag, 27. November 2011, 19.00 Uhr
Daniel Hope, Violine
Sebastian Knauer, Klavier
Programm
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Scherzo aus der FAE-Sonate
Clara Schumann (1819 – 1896)
Romanze op. 22 Nr. 1
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 „Kreutzersonate“
*****I
Felix Mendelssohn (1809 – 1847)
Auf Flügeln des Gesanges
Hexenlied
Joseph Joachim (1831 – 1907)
Romanze op. 2 Nr. 1
Johannes Brahms
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100
Aus den ungarischen Tänzen
Daniel Hope
Daniel Hope, aufgewachsen im Umfeld von Yehudi Menuhin, ist ein Multitalent. Mit seinem virtuosen Spiel berührt er nicht nur die Herzen des Publikums, er moderiert auch im Fernsehen, schreibt Bestseller und war sechs Jahre lang Mitglied des legendären Beaux Arts Trios. Grenzen kennt Daniel Hope keine. Er spielt klassische und zeitgenössische Musik, musiziert mit Folkloregruppen, vertieft sich in östliche Musik, wagt Ausflüge in die Unterhaltungsmusik mit der gleichen Souveränität, mit der er auch Uraufführungen spielt und sich kulturpolitisch exponiert, zum Beispiel im letzten Jahr, als er aus Anlass des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag in Anwesenheit des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres das Stück „Kaddish“ von Maurice Ravel spielte.
Sebastian Knauer
Sebastian Knauer, geboren 1971 in Hamburg, studierte bei Gernot Kahl, Karl-Heinz Kämmerling und Philippe Entremont. Die Musik wurde ihm sehr früh mit in die Wiege gelegt. Als Preisträger verschiedener Wettbewerbe gab er sein Konzertdebüt mit dreizehn Jahren in der Hamburger Musikhalle. Wenig später folgte sein internationales Debüt in Venedig im Rahmen der «Europäischen Konzerte» der RAI. Seither führten ihn Konzerttourneen durch ganz Europa, die USA, Südamerika und Asien. Er ist einer der engsten musikalischen Freunde von Daniel Hope und konzertiert seit vielen Jahren in «Wort trifft Musik»-Programmen mit Schauspielern wie Hannelore Elsner oder Martina Gedeck. Die CD «East meets West», die er zusammen mit Daniel Hope eingespielt hat, bekam 2005 eine Grammy- Nominierung. Im selben Jahr erschienen ausserdem Mozart-Klavierkonzerte mit der Camerata Salzburg unter Sir Roger Norrington. Sebastian Knauer ist künstlerischer Direktor des «Festival de Marseillan» in Südfrankreich.
Konzert 2
Feliz Navidad
Sonntag, 18. Dezember 2011 19.00 Uhr
LOS ROMEROS
Celin, Pepe, Lito & Celino Romero
Programm
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto D-Dur RV 93
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Aus dem „Messias”
Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Aus der “Nussknacker-Suite”
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Aus dem Brandenburgischen Konzert Nr. 3 BWV 1048
*****
Johann Pachelbel (1653-1706)
Canon D-Dur
Johann Sebastian Bach
Jesu, bleibet meine Freude
Issac Albéniz (1860-1909)
Villancico aus “Pepita Jimenez”
Manuel de Falla (1876-1946)
Vier traditionelle Villancicos
Katalanische Weihnachtslieder
Traditionelle Weihnachtslieder
Los Romeros
Vor zwei Jahren feierten die Romeros ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Der Gründer, Celedonio Romero, verstarb vor 15 Jahren und hinterliess ein Quartett mit zwei Generationen Romeros. „Celedonio“, sagt die Familie Romero, „macht die Seele des Quartetts aus, seit seinem Tod sind alle Konzerte eine Hommage an ihn“. Celedonios Söhnen und Enkeln gelang das einmalige Kunststück, den Begriff des „Gitarrenquartetts“ in alle Welt hinauszutragen und gleichzeitig bis heute unangefochten an der Spitze aller Gitarrenquartette zu stehen. Dafür wurden sie im Rahmen der Grammy-Verleihung 2007 in Los Angeles mit dem begehrten Recording Academy President's Merit Award ausgezeichnet.
Konzert 3
Rezital Gabriela Montero
Mittwoch, 22. Februar 2012 20.00 Uhr
Gabriela Montero, Klavier
Programm
Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Ballade Nr. 1 g-Moll, op. 23
Ballade Nr. 4 f-Moll, op.52
Ernesto Lecuona (1896 – 1963)
Malagueña
La Comparsita
Córdoba
Gitanerias
Alberto Ginastera (1916 – 1983)
Danza Criolla
Ernesto Nazareth (1863 – 1934)
Odeon
Brejeiro
Moisés Moleiro (1904–1979)
Joropo
*****
Alberto Ginastera
Piano Sonata No.1
Die Pianistin improvisiert auf Zurufe aus dem Publikum
Das Improvisations-Wunder aus Venezuela! Die phänomenale Tastenkünstlerin improvisiert über Themen aus Klassik, Rock, Pop, Film, Barock, Folk-Music, Jazz und verschmilzt Stile und Epochen spielend und grenzenlos. Ein Erlebnis!
Gabriela Montero
Sie ist die einzige klassische Pianistin, die den Mut hat, in ihren Konzerten zu improvisieren. Gabriela Montero erfindet neue Musik, spontan, rasend schnell - und auf Zuruf des Publikums. Damit ist die Musikerin aus Venezuela berühmt geworden, Fans hören ihre Improvisationen auf Youtube, und wenn sie auftritt, werden aus Klassikmuffeln plötzlich eifrige Konzertgänger. Der Aufforderung, ihr Melodien zuzurufen, die sie spontan in Tango- und Samba-Rhythmen ummünzt, stösst überall auf Begeisterung. So setzt sie selbstbewusst eine Tradition des 19. Jahrhunderts fort, als Beethoven und Haydn vor Freunden und sogar vor grossem Publikum frei improvisierten.
Gabriela Montero sagte einmal, der Beginn einer Improvisation sei wie ein Sprung von einer Klippe, ein Moment, in dem sie selber nicht wisse, wie es weitergeht.
Konzert 4
Rezital Julia Fischer
Samstag, 17. März 2012 20.00 Uhr
Julia Fischer, Violine
Milana Chernyavska, Klavier
Programm
W. A. Mozart: Sonate für Klavier und Violine B-Dur KV 454
F. Schubert: Rondeau brillant h-moll op. 70 D 895, für Violine und Klavier
*****
C. Debussy: Sonate für Violine und Klavier g-moll (1917)
C. Saint-Saëns: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 d-moll op. 75
Julia Fischer
Mit vier Jahren bekam sie die erste Geige, mit dreizehn begann sie öffentlich aufzutreten. Mit neunzehn debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall. Von da an war sie ein Star. Julia Fischer, Jahrgang 1983, ist unter den jungen Geigerinnen, die heute in den Konzertsälen brillieren, die glamouröseste, auch wenn sie das selber vielleicht nicht gerne hört. 2006, knapp dreiundzwanzigjährig, wurde sie als Professorin an die Frankfurter Musikhochschule berufen, voriges Jahr mit dem britischen Gramophone Award als „Artist of the Year“ ausgezeichnet. Ihre Preise sind nicht mehr zu zählen. Doch der Münchnerin, Tochter einer slowakischen Pianistin und eines Mathematikers, ist so viel Ruhm, sagt sie, lästig. Denn die Musik ist für sie ein Hochamt, das sie bei aller Leichtigkeit, die sie ausstrahlt, tiefernst zelebriert.
Milana Chernyavska
Die Pianistin Milana Chernyavska wurde in Kiew geboren. Nach dem Studium folgten Meisterkurse sowie ein Meisterklasse-Studium bei Margarita Höhenrieder und Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München. Als Preisträgerin internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe gastierte sie auf vielen international bedeutenden Podien wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau-Musik-Festival, dem Schleswig-Holstein Festival, in der Londoner Wigmore Hall und im Herkulessaal München. Ihr Können ist auf CDs bei den Labels EMI, Naxos und Ars Musici dokumentiert.
Milana Chernyavska unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in München und ist Professorin am Konservatorium Feldkirch.


